Spaghetti mit Scampi und Tomaten

E I N K A U F S Z E T T E L

Biogarnelen aus Reusenfang
Tomaten (frisch oder in der Dose)
Tomatenmark (optional)
Bratolivenöl, Zwiebeln, Knoblauch, Chilipulver
Basilikum (oder Oregano)
Spaghetti


Okay, diesen Klassiker müsste man nicht unbedingt in einem Blog posten, weil er einigen sicherlich zu banal ist. Aber das hier dauert 20 Minuten und ist köstlich. Diese Sachen kann man immer im Haus haben und so – selbst wenn keine Zeit für den Einkauf bleibt – Gäste oder Mitbewohner überraschen. Und das gehört ja auch dazu: schnell und gut zu kochen, wenn es darauf ankommt…

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So, die große Frage ist ja: Kann man Scampi überhaupt noch essen oder ist das alles antibiotikaverseuchtes Dreckszeug der Konzerne? Das Meiste ja, leider. Aber es gibt Ausnahmen. Genau so wie es Followfish gibt, das uns über die exakte Herkunft und Fangart des gekauften Fisches informiert, so gibt es auch noch Scampi aus Reusenfang. Eine Reuse sieht so aus:

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Die hält der Fischer vom Lake Inle in Myanmar in der Hand, wo ich das Foto gemacht habe. Und die Scampi habe ich – man glaubt es kaum – bei Aldi gefunden. Ich spüle sie gründlich mit heißem Wasser ab, dann tauen sie schon etwas auf und werden noch mal gründlich gewaschen.

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Während ich die Spaghetti schon mal vorkoche, schneide ich den Knoblauch klein…

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… denn damit brate ich die Scampi auf ziemlich hoher Flamme an. Außer Knoblauch kommt hier nur Salz dazu, und nicht zu wenig, das muss sein an dieser Stelle.

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Die Nudeln nehme ich nach kurzer Zeit aus dem Wasser, obwohl sie noch zu hart sind, denn sie werden nachgaren, und wir wollen sie später auf dem Punkt haben. Ich stelle sie mit einem Schuss Olivenöl zur Seite, damit sie nicht zusammenkleben.

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Zwischendurch die Scampi einmal wenden, auf hoher Flamme lassen, selbst wenn die braun werden – das muss so!

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Im selben Topf, in dem ich die Spaghetti gekocht habe, dünste ich jetzt Zwiebeln an, bis sie bräunlich werden…

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… gebe einen Schuss Rotwein dazu…

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… und eine Dose Tomaten (bzw. klein geschnittene Tomaten), etwas Basilikum (oder Oregano), auf Wunsch noch etwas Tomatenmark, aber unbedingt etwas Chilipulver (oder eine zerstoßene Chilischote)…

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… verrühre das Ganze eine Minute lang und schmeiße die Spaghetti zurück in den Topf…

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… und oben drauf die Scampi – das war’s!

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