Pilze pur

 

Pilze suchen ist eine Metapher für’s Leben. Es ist schwer voraus zu sehen, wann man Glück hat. Man muss einfach losgehen und die Augen offen halten.

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Im Wald rum um Uelzen bin ich fündig geworden. Maronen. Total unterschätzt. Zumindest findet man sie nie auf Speisekarten. Ein bisschen wie Steinpilze sehen sie aus, aber größer, mit einem dunkleren Kopf und einem gelberen Stiel.

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Unter dem Hut sieht man einen gelben Schwamm und keine Lamellen! Wenn man den Schwamm anfasst, wird er blau. Nur dann ist es eine Marone.

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Im folgenden Bild sieht man den Unterschied zum Steinpilz sehr schön. Drei Steinpilze liegen am linken Tellerrand. Der Stiel ist weißer und unten dicker, der Hut etwas heller. Die Marone kann sowohl einen dicken als auch einen ganz geraden Stiel haben.

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Zuerst muss man natürlich sämtliches Gras usw. manuell entfernen. Dann klein schneiden und waschen, das muss sein. Da ist soviel Sand drin. Anders als bei denen aus dem Supermarkt…

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Wie immer mit Zwiebeln anbraten. Und ausnahmsweise Speck dazu. Das ist nicht nötig, aber lecker. Natürlich nur Bio, am besten direkt vom Erzeuger, aus Hausschlachtung.

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Nicht zu lange, nicht zu kurz.

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Ohne alles. Der Hammer.

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Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich keinerlei Verantwortung dafür übernehme, wenn jemand aufgrund meiner Beschreibung einen giftigen Pilz sammelt und isst. Wer sich nicht sicher ist, soll bitte ein Pilzlexikon zu Rate ziehen, es gibt unzählige davon, und dafür sind sie da.

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