Minestrone mit Mangold, Sellerie und Kichererbsen

E I N K A U F S Z E T T E L

Süße Tomaten (oder Dosentomaten/Passata)
Tomatenmark
Stangensellerie
Mangold
Möhren
Kichererbsen
Belugalinsen
Vollkorn-Risottoreis (optional)
Knoblauch, Basilikum, Oregano, Bratolive


Nach den ganzen Pilzgeschichten kommt jetzt mal wieder ein leichteres Herbstgericht, das an den Sommer erinnert: eine Minestrone mit Mangold, Stangensellerie, Kichererbsen und süßen Tomaten. Arrivederci Toscana!

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Die Kichererbsen kauft man am besten getrocknet (dann halten sie sich ewig) und legt sie am Vortag in Wasser ein. Es gibt sie aber auch im Glas für den fünffachen Preis.

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Kichererbsen sind super. Jeder kennt ja Falafel, die Bällchen aus Kichererbsenpüree. Damit sie einem nicht schwer auf dem Magen liegen, sollten sie aber nicht al dente, sondern gut durchgekocht sein – im Gegensatz zum Gemüse in der Minestrone.

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Wie in vielen anderen Rezepten füge ich auch hier ein paar Belugalinsen hinzu, weil ich finde, dass sie sehr gut in so einen Eintopf passen – und weil die Eiweiße ja irgendwo herkommen müssen.

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In der klassischen Minestrone sind Nudeln. Das mag ich gar nicht. Denn erstens ist die Minestrone so sättigend, dass man nicht auch noch Nudeln dazu braucht. Vor allem aber saugen die Nudeln sich mit der Suppe voll, werden immer größer und weicher, während die Minestrone ihre Flüssigkeit verliert. Das geht gar nicht! Allerhöchstens könnte man, wenn man auf Nudeln besteht, sie separat kochen (al dente) und dann zu jeder Portion hinzufügen. Ich nehme stattdessen ein Handvoll Vollkornreis. Aber auch den kann man natürlich weglassen.

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Der wichtigste Bestandteil der Minestrone sind reife, süße Tomaten. Natürlich kann man auch Tomaten in Dosen nehmen oder Passata, also selbst passierte Tomaten.

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Das ist unser Gemüse: Sellerie, Mören und Mangold. Hier kann man natürlich variieren. Je nachdem, was am besten aussieht im Bioladen.

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Den Stangensellerie sollte man nicht zu dick schneiden, er wird nämlich am längsten hart bleiben.

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Die Möhren werden von Haus aus weicher, also ruhig dicker lassen – und die werden wir auch etwas später als den Sellerie hinzufügen.

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Den Mangold teilen wir auf in Strunk (oben) und Blätter (unten). Denn die Blätter sollen nur sehr kurz kochen, damit sie nicht komplett verschwinden.

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Normalerweise würde ich jetzt… was? Ja, richtig, Zwiebeln andünsten. Aber meine Frau hat seit kurzem eine Zwiebelallergie, sagt ihre Bioresonanz-Tante. Es sei auch nicht für immer. Sondern erst mal nur für 6 Wochen oder so. Ok, ich muss zugeben, dass in allen bisherigen Rezepten reichlich Zwiebeln vorkamen. Aus guten Grund: sie machen einfach alles total lecker. Jetzt soll es ja Leute geben, die Zwiebeln nicht mögen und die fragen sich dann sicher, was man von meinen Rezepten überhaupt nachkochen kann. Die Antwort: alles. Man nimmt stattdessen einfach das Gemüse, das bei mir ja bislang erst nach den Zwiebeln kam…

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Los geht’s also heute mit dem Sellerie, den braten wir ordentlich in Bratolive an. So wie Zwiebeln gibt er auch Geschmack durchs Schwitzen ab. Ruhig auch mal den Deckel drauf. Fünf bis zehn Minuten später können auch die Möhren dazu.

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Nach weiteren fünf Minuten kommt der weisse Teil des Mangolds und der Knoblauch dazu. Wenn alles schön angebraten ist, die Tomaten (oder die Dosentomaten oder die Passata) und reichlich Tomatenmark.

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Und noch die Kräuter: Basilikum und Oregano passen hier gut.

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Jetzt muss soviel Wasser dazu, dass es zu einer Suppe wird. Alles schön umrühren…

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Wenn genug Wasser drin ist, fügen wir die Linsen hinzu…

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… und den Reis, wer will.

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Zum Schluss noch die Kichererbsen und das Ganze dann noch mal 20-30 Minuten kochen lassen. Zwischendurch probieren ist angesagt: die Kichererbsen sollen durch sein, aber natürlich nicht zu Brei zerfallen.

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Falls nötig, muss noch mal Wasser dazu, damit es ein Eintopf bleibt, also eine dicke Suppe, es darf nicht zu fest werden, das sieht nicht schön aus und schmeckt auch nicht so gut.

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Kurz bevor die Minestrone fertig ist, kommen noch die klein geschnittenen Mangoldblätter dazu…

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…und werden eine Minute lang mitgekocht – das wars.

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Absolut vegan mit den nötigen pflanzlichen Eiweißen.

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Auch sehr lecker: etwas Parmesan oben drauf. Up to you.

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