Grands Premiers Mezze – euro/asia/orientalisch

E I N K A U F S Z E T T E L (pour 6)

  1. Kokosfett, frischer Ingwer, Zwiebeln, Knoblauch, Curry, Chili, zwei Gläser Kichererbsen, Kokosraspeln, Cherrytomaten, Sojasauce, frischer Koriander
  2. Brokkoli, Sardinen, geschälte Mandeln
  3. Möhren, Ingwer, frischer Koriander
  4. grüne Bohnen, Sardellen, rosa Pfeffer
  5. Auberginen, Curry, Knoblauch, Petersilie, Kokosmilch
  6. frische junge Artischocken, frische Petersilie
  7. Kräutersaitlinge
  8. schwarzer und Vollkornreis (gemischt), Kreuzkümmel, Zimt, Kardamom

Ich habe neulich fantastisch bei einem Libanesen gegessen und hatte sofort Lust, etwas in diese Richtung zu zaubern. Allerdings sind die dort üblichen gemischten Vorspeisen „Mezze“ bei mir zu Hauptgerichten angewachsen.

Los geht’s mit dem Reis. Ich nehme gerne schwarzen oder Vollkornreis, weil der weiße nach nichts schmeckt und auch genau so ungesund wie weißes Mehl ist: tote Kalorien – alles Gesunde weg genommen.

Erst ma gründlich waschen, damit er später nicht zusammen klebt.

Den setzen wir als erstes auf, weil er eine halbe Stunde kochen muss.

Unser Hauptgericht besteht aus scharf angebratenen Kichererbsen mit Tomaten und einem Hauch Kokos.

Eine ordentliche Portion Zwiebeln und Ingwer schneiden wir klein.

Der Knoblauch kann durch die Presse.

Das ganze rösten wir in Kokosfett.

Fügen reichlich Curry und etwas Chili hinzu. Rühren, rühren, rühren.

Dann folgen die Kichererbsen. Wieder rühren.

Jetzt kommen reichlich Kokosraspeln dazu. Die saugen das gute Zeug auf und verteilen die Aromen um die Kichererbsen herum, damit sich nicht alles unten absetzt.

Umrühren.

Und dann die halbierten oder geviertelten Cherrytomaten unterheben.

Wenn sie geschmolzen sind, etwas Sojasauce, und probieren.

Zum Schluss noch frischen Koriander, das war der 1. Gang.

Sollte eine halbe Stunde vergangen sein, der Reis also fast, aber noch nicht ganz fertig sein, dann raus damit, und wieder abspülen.

Auf einem Backblech ausbreiten.

Und erst mal ausdünsten lassen.

Jetzt könnten wir die Artischocken machen, die brauchen auch Zeit.

Einfach mit etwas Salz in den Kochtopf.

Und kochen lassen.

Dann folgt ein Klassiker.

Das ist wirklich so einfach und so lecker.

Nur Möhren und Ingwer in kleinen Stückchen.

Schmoren lassen, aber so dass die Möhren noch etwas Biss haben.

Und ebenfalls etwas frischen Koriander.

Davon kann man auch mehr machen. Für morgen und übermorgen.

Als nächstes brate ich Auberginenstücke mit Zwiebeln an.

Füge etwas Kreuzkümmel und Knoblauch dazu.

Wenn die Aubergine durchgeschmort ist, noch etwas Petersilie.

Und etwas Kokosmilch. Nicht zuviel – soll keine Suppe werden. Abschmecken mit Salz.

Jetzt mal etwas Neues. Bohnen sollen einen Akzent bekommen: Sardellen!

Zwiebel anbraten.

Bohnen dazu und schmoren lassen.

Sardellen in möglichst kleine Stücke schneiden.

Und dazu geben. Und einen Schluck Wasser.

Dann noch etwas rosa Pfeffer. Köstliche Kombi!

So, der Reis sollte etwas getrocknet sein. Darauf kommen Curry, Zimt und Kardamom. Und dann geht er in den Ofen bei 200 Grad.

Zwischendurch auch mal umrühren, damit er nicht steinhart wird.

Diese folgende Kombi habe ich in Schottland gegessen. Der Brokkoli wird ganz normal gekocht. Ich lasse ihn in möglichst großen Stücken.

Natürlich nicht zu Ende gekocht, sondern, so dass er noch Biss hat.

Auf einen Teller platzieren.

Eine Dose Sardinen darüber verteilen.

Etwas gehackte (geschälte) Mandeln.

Und darüber vielleicht noch ein paar Tropfen Olivenöl. Tolle Kombi.

Die Kräutersaitlinge werden einfach in Öl angebraten.

Und einzeln umgedreht, damit jeder Pilz von allen Seiten braun ist.

Die Artischocken sind sicher auch fertig, darüber etwas Vinaigrette, wer möchte.

Alternativ könnte man zu dem ganzen (und auch zur Artischocke) eine zitronige und würzige Minzsauce machen, also Joghurt, Quark, Zitronensaft, Salz und Pfeffer und viel frische Minze. Bon appetit.

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