Mangold-Kohlrabi-Creme mit schwarzem Reis

E I N K A U F S Z E T T E L

schwarzer Venere Reis
Mangold
Kohlrabi
Pilze
Koksöl und Kokosmilch
Gemüsebrühe, grüner Pfeffer, Rosmarin
Kurkuma, Kardamom
Kapern


Das sieht erst mal nach sehr viel und kompliziert aus, aber dieses Rezept ist wirklich ganz einfach und schnell gemacht. Ich habe nur etwas mit Gewürzen experimentiert, weil ich heute ohne Zwiebeln und Knoblauch koche.

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In der Liste der nicht so gängigen Getreidesorten fehlte bislang der schwarze Reis, der mittlerweile neben den üblichen Reissorten im Bioladen auftaucht. Damit ist nicht der lange, nadelförmige Naturreis gemeint, der streng genommen kein Reis ist, sondern der schwarze Venenre Reis aus dem Piemont, der ähnlich wie der rote Piemont-Reis hergestellt wird, der ja schon in verschiedenen Rezepten vorkam.

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Ganz billig ist er nicht, aber er ist auch kein Satt- und Dickmacher wie der weisse Reis, sondern eine Spezialität. Man kann ihn eher mit ganz besonderen Nüssen oder einer winzigen Trüffelart vergleichen.

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Wie immer beim Reis, zuerst reichlich Wasser, mit offenem Deckel kochen, damit man sieht, wieviel Wasser noch drin ist. Der Reis braucht schon eine halbe Stunde, schließlich ist es ein Vollkornreis.

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Fertig ist er, wenn das Wasser verdampft ist. Eine halbe Stunde muss man schon rechnen.

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Währenddessen machen wir uns ans Gemüse. Mangold wässern…

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Pilze waschen…

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Kohlrabi schälen und würfeln.

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Heute dünsten wir mal mit Koksöl statt Bratöl an. Erstens ist das sehr gesund und zweitens schmeckt alles etwas anders.

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Als ersten braten wir die Kohlrabiwürfel kurz scharf an…

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… vielleicht mit etwas Rosmarin und grünem Pfeffer. Der ist etwas sanfter und überdeckt geschmacklich nicht so wie der schwarze.

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Vom Mangold schneiden wir erst den Strunk in Scheiben…

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… mischen ihn unter den mittlerweile etwas bräunlichen Kohlrabi und schmeissen die Pilze dazu.

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Jetzt kommt’s: Kurkuma mit seinem lecker-staubigen, aber pikanten Geschmack passt großartig zum Kohlrabi und dem Rest.

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Schön durchmischen und etwas einkochen lassen. Keine Flüssigkeit wie sonst! Die Pilze geben genügend Flüssigkeit ab, um das Ganze vom Anbrennen zu bewahren.

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Erst wenn die Pilze klein geworden sind, kommt die Kokosmilch dazu…

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… und wird gut verrührt.

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Als letzte Amtshandlung kommen die Mangoldblätter dazu und werden untergehoben. Außerdem ein paar Kapern für etwas Säure. Können viele sein, können nur wenige sein. Geschmacksache.

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Nicht zu lange warten, damit die Blätter nur geschmolzen, aber nicht zerkocht sind.

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Mit viel Reis…

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…oder wenig – nach Belieben. Aufreden Fall vor dem Servieren einen Hauch frisch gemahlenen Kardamom drauf – das ist der Hit!

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3 thoughts on “Mangold-Kohlrabi-Creme mit schwarzem Reis

  1. Heute war es wieder mal soweit: Chez Georges hat gewonnen – sich durchgesetzt gegen die schnelle Pasta, das leckere, aber schon viel zu häufig als schnelle Mahlzeit zwischendurch missbrauchte Sandwich – und BOK kann im Winter sowieso nicht mehr punkten. Außerdem hatte ich gestern erst eine Tüte schwarzen Reis (bei Aldi!) gekauft – wohl in weiser Voraussicht? Fast alles hatte ich im Haus, nur Mangold und Kohlrabi fehlten. Also schnell zur Warenwirtschaft und da lag er: bunter Mangold – alleine ihn anzuschauen ist herrlich. Eins ist schon mal sicher: Schwarzen Reis habe ich jetzt häufiger auf der Rechnung. Was für ein herrlich nussiger Geschmack, bei kompakter Konsistenz, auch noch nach 30minütigen Kochen. Normaler Vollkornreis hat gerne mal die Tendenz „auszufleddern“, dann saugt sich die äußere Schicht mit Wasser voll, er wird unansehnlich und schmeckt eher nach aufgeweichtem Brötchen als nach leckerem Reis. Das Rezept werde ich noch mal richtig nachkochen, es fehlten zum Schluss Kurkuma und Kapern. Kardamom hatte ich auch vollkommen überlesen. Curry und Koriander ersetzen das fehlende Kurkuma und am Ende war alles anders und dennoch echt lecker. Der Clou: 2 Löffel Winterpflaumenmuß in die Soße, dazu der großartig Reis, das machte den Unterschied, weg von der spröd-faden Vollkornpampe, hin zur farbenfrohen Überraschungsspeise.

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