Hülsenfrüchtecurry mit Mangold und Quinoa


E I N K A U F S Z E T T E L (für 4)

gemischte Hülsenfrüchte
(verschiedene Bohnen, Linsen und Körner)
(halb-)getrocknete Tomaten
Mangold, Frühlingszwiebeln
Zwiebeln, Knoblauch, Chili
Kurkuma (oder Currypulver)
Cashewmus
Kokosfett
Zitrone

Quinoa


Zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte 2016 hier ein Mangoldcurry mit gemischten Hülsenfrüchten und Quinoa. Zack, zack, schnell gemacht und immer lecker. Oder mag irgend jemand keine Currys? Bis auf das Grünzeug kann man immer alles im Haus haben!

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Wozu der Hülsenfrüchte-Hype wenn wir doch in jedem Supermarkt endlose Regale voller Fleisch haben? Mexikaner und Ökospinner, die können sowas essen. Naja, wenn schon die UN das Internationale Jahr der Hülsenfrüchte einläutet, ist es dann vielleicht doch erwähnenswert, dass

  • pflanzliche Eiweiße die einzige Lösung sind, um die wachsende Weltbevölkerung mit Eiweißen zu versorgen
  • nie und nimmer genügend Tiere gefüttert werden können, um genug Fleisch für alle herzustellen
  • die Fütterung von Tieren, um daraus Fleisch herzustellen, eine maßlose Verschwendung an Lebensmitteln darstellt, die wir selber essen können
  • Hülsenfrüchte mit ihren stickstoffbindenden Eigenschaften zur Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit beitragen und sich positiv auf die Umwelt auswirken
  • dass Gesundheitsorganisationen auf der ganzen Welt den Verzehr von Hülsenfrüchten als Teil einer gesunden Ernährung empfehlen, um einer ellenlangen Liste an chronischen Krankheiten entgegen zu wirken

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Die Hülsenfrüchte weichen wir am Vortag in Wasser ein oder kaufen sie bereits im Glas.

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Als erstes schneiden wir die welken Blattteile ab und waschen das Grünzeug,

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bereiten eine Zwiebel und Knoblauch vor,

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erhitzen etwas Kokosfett im Topf,

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zerkleinern den hellen Teil der Frühlingszwiebeln,

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und dünsten ihn zusammen mit der Zwiebel an.

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Anschließend schneiden wir wie bei den Frühlingszwiebeln den weißen Teil des Mangolds in Scheibchen,

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und braten ihn kurz im Topf an,

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bevor wir die Hülsenfrüchte dazugeben,

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die Kokosmilch, das Kurkuma,

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dann noch Chili und Knoblauch,

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getrocknete Tomaten und den grünen Teil der Frühlingszwiebeln.

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Zum Verfeinern nahmen wir statt Sahne einen großzügigen Klecks Cashewmus, und lösen ihn im Curry auf.

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Und auf Wunsch etwas Kokosblütenzucker – aber ganz wenig!

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Der grüne Teil des Mangolds und die Zitrone bleiben übrig bis zum Schluss.

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In der Zwischenzeit waschen wir den Quinoa unter fließend heißem Wasser,

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und kochen ihn zugedeckt mit Wasser.

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Zum Schluss kommen auch die Mangoldblätter in das Curry,

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so dass sie quasi nur noch schmelzen, nicht kochen.

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Der Quinoa ist gut, wenn er „aufgegangen“ ist, er muss nicht völlig aufgeweicht sein.

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Als Allerletztes noch den Saft einer Zitrone dazu, umrühren, fertig.

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Kann man selbstverständlich mit anderen Gemüse- und sogar Obstsorten verfeinern…

 

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