Artischocken mit Borlotti-Bohnen und Austernpilzen

E I N K A U F S Z E T T E L (für 4 Personen)

Zwei Bund junge Artischocken (oder 4 große)
Borlotti-Bohnen – am Vortag einweichen
Frühligszwiebeln
Austernpilze
Rosmarin
Tomaten
Zitronen
Honig


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Junge Artischocken sind noch leckerer als die großen, schon älteren, die es meistens bei uns gibt. Sie sind natürlich noch weicher und im Grunde kann man den ganze Stiel mitessen, der ist genau so lecker wie das Herz. Außerdem haben die kleinen noch kein „Stroh“ im Herz, das einem zwischen den Zähnen hängen bleibt.

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Ursprünglich aus Südamerika kommend, 1528 in Italien eingeführt, ist die Borlotti-Bohne heute von der italienischen Speisekarte – vor allem der toskanischen – kaum mehr wegzudenken. Muss man natürlich am Vortag einweichen…

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Gibt es ein schöneres Gewürz als ganz junger Rosmarin? Nix hartes dran, aber schon das volle Aroma. Weihnachten auf der Zunge!

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Diese Pilze sehen erst mal verdächtig aus, aber es ist nur eine Austernpilz-Art und so verhält sie sich auch. D.h. sie lässt viel Wasser bei Braten und das muss weg, damit sie kross werden.

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Die großen (ebenfalls jungen) Frühlingszwiebeln sind sehr sanft im Geschmack, da muss man keine Angst haben, zuviel zu nehmen.

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Eine Hälfte davon brauchen wir für die Vinaigrette.  Die andere glasieren wir in Bratolivenöl.

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Dabei die Tomaten klein schneiden…

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… hinzufügen…

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…ebenso wie die Blätter des Rosmarin.

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Dann die Bohnen, etwas Salz und Pfeffer und noch einen Schluck Wasser. Langsam köcheln lassen. Meistens brauchen die 1 Stunde, damit sie ganz durch sind. Bohnen wollen wir lieber nicht al dente!

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Von den Artischocken schneiden wir nur den harten Teil des Stiels ab und zupfen die Blätter ab.

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Ab ins Wasser mit etwas Salz und kochen.

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Von den Pilzen lassen wir nur den schönen Teil übrig und verzichten auf den Stock, auf dem sie gewachsen sind (sofern es so kleine sind wie hier).

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Waschen nicht vergessen.

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Und ab in die Pfanne mit Öl, Salz und Pfeffer.

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Die Artischocken ruhig mal wenden aber weiterkochen. Die brauchen ihre Zeit und können eigentlich nicht verkochen.

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Die Pilze auf großer Flamme ordentlich anbraten, damit sie das Wasser verlieren.

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In der Zwischenzeit drücken wir 1-2 Zitronen aus und mischen den Saft…

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… mit der zweiten Hälfte der Zwiebeln.

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Dann noch etwas Salz, Pfeffer und Honig und fertig ist die Vinaigrette, die streng genommen so nicht heißen darf ohne Vinaigre.

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Die Artischocken sollten jetzt auch durch sein. Wir gießen das Wasser ab und lassen den Rest verdampfen.

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Die Pilze sollten jetzt schön kross (und auf etwa ein Drittel ihrer ursprünglichen Größe geschrumpft) sein.

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Die Bohnen sind weich und haben etwas Geschmack von den Tomaten und dem Rosmarin angenommen.

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Köstlich. Gesund. Proteine ohne Ende. Und vegan. Schmeckt aber allen!

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